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Nachlese - NIL auf der ECS 2017

Die European Coatings Show vom 04. bis 06. April 2017 in Nürnberg war wieder ein voller Erfolg. Es waren über 1100 Aussteller und es kamen über 30000 Besucher!

Von einem vollen Erfolg kann man mit Fug und Recht auch bei der Nürnberger Interessengruppe Lack auf der ECS sprechen. Die NIL hatte zusammen mit PRISMA, Gesellschaft für angewandte Informatik, und dem Chemie-Cluster Bayern einen Stand von 30m². Permanent präsent waren auf dem Stand auch die NIL-Sponsoren Sandau, Chemische Rohstoffe-Dienstleistungen-Verpackungen, und mk-chemicals, Chemisch-technische Erzeugnisse.

In den drei Tagen der Messe wurden am NIL-Stand 580 Besucher gezählt! Dass sich die Besucher wohlfühlten war nicht nur an der kommunikativen und lockeren Atmosphäre und an den vielen lobenden Äußerungen zu sehen, sondern lässt sich auch aus dem "Verpflegungsaufwand" ableiten. Es wurden 260 Flaschen Bier (Kupfer Spezial, Winkler Bräu, Velburg), 300 Laugenbrezel, 40kg geräucherte Bratwürste und etwa 400 Tassen Kaffee benötigt.

Ein Highlight waren noch die zahlreichen Muffins, die Ella Schampera gebacken hatte. Die alkoholfreien Getränke wie Wasser, Limo und Cola wurden permanent nachgefragt und sind nicht mehr erfasst worden, da sie nicht stimmungshebend sind.

Dass der Bekanntheitsgrad der NIL hoch ist und das Engagement des NIL-Sprechers Jürgen Kiroff (genannt der Lack-Schorsch) immer mehr Früchte trägt, sieht man auch daran, dass Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, wie auch Max J. Aschenbrenner, der Norwegische Honorarkonsul aus München, den NIL-Stand auf der ECS besuchten.

Es sei an dieser Stelle nochmals allen herzlich gedankt, die durch ihren organisatorischen Einsatz wie auch ihren Standdienst diesen Erfolg ermöglicht und damit das Netzwerk der NIL weiter gestärkt haben.


Neue Materialien Bayreuth GmbH 07/17

NMB logo 2

Die Neue Materialien Bayreuth GmbH und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Bayreuth laden Sie herzlich zum Vortrag des Monats Juli 2017 ein, verbunden mit einer Preisverleihung.

TERMIN: Dienstag, 04. Juli 2017, 18:30 Uhr

VERANSTALTUNGSORT: Bayreuth, Kompetenzzentrum Neue Materialien Bayreuth GmbH

Einleitend hält Prof. Dr. Josef Breu einen Vortrag zum Thema

„Schichtsilikate der zweiten Generation als multifunktionale Additive in Polymeren“

Im Anschluss erfolgt die Verleihung des

„Innovationspreis Neue Materialien 2017“.

der „Fördervereinigung Neue Materialien Bayreuth“ durch den Laudator Herrn Dr. Heinrich Strunz, geschäftsführender Gesellschafter der LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe und u. a. Vorsitzender des DIHK-Fachausschlusses „Industrie und Forschung“.

Der Vortrag:

Natürliche Schichtsilikate weisen als Nanofüllstoff ein breites Anwendungsspektrum auf. Ein weiterer Quantensprung in relevanten Eigenschaften lässt sich durch synthetische Schichtsilikate (zweite Generation) erreichen, die ein Aspektverhältnis von bis zu 20.000 und laterale Durchmesser von > 2 µm aufweisen. Hier lassen sich Phänomene, wie eine Zähigkeitssteigung realisieren, die bei natürlichen Schichtsilikaten nicht beobachtet werden können. Mit hohen Füllgraden können hier selbst für sehr diffusive Gase, wie H2, (Hoch-) Barrierebeschichtungen generiert werden. Aktuelle Herausforderung ist es, multifunktionale Wirkmechanismen, wie beispielsweise eine Kombination aus einer erhöhten Bruchzähigkeit und verbessertem Flammschutz zu realisieren.

Der Innovationspreis:

Mit dem ausgelobten Innovationspreis Neue Materialien möchte die „Fördervereinigung Neue Materialien Bayreuth“ junge Wissenschaftler für herausragende Arbeiten zu den Themen Materialentwicklung und Verfahrensoptimierung auszeichnen. Damit soll ein Beitrag zur gezielten Nachwuchsförderung aus dem Umfeld der Werkstoff- und Ingenieurwissenschaften geleistet werden.

Eingereicht wurden akademische Abschlussarbeiten, die im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit der Neue Materialien Bayreuth GmbH entstanden sind. Der Gewinner wird an diesem Abend in einer feierlichen Zeremonie bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Der Referent:

Herr Prof. Josef Breu studierte Chemie an der Universität Regensburg und der University of Colorado at Boulder, USA. Nach seiner Promotion war er u. a. als Postdoktorand am Royal Institution of Great Britain, London, und als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Anorganische Chemie an der Universität Regensburg tätig. Seit 2003 ist Prof. Josef Breu Leiter des Lehrstuhls für Anorganische Chemie I an der Universität Bayreuth. Darüber hinaus ist er Sprecher des Sonderforschungsbereichs SFB 840 „Von partikulären Nanosystemen zur Mesotechnologie“ sowie Koordinator des Schwerpunktprogramms SPP 1415 “Kristalline Nichtgleichgewichtsphasen-Präparation, Charakterisierung und in situ-Untersuchung der Bildungsmechanismen“.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Polymer-Nanocomposite, Schmelzsynthese von Schichtsilicaten und mikroporösen “gepillarten” Schichtsilicaten, Mesostrukturierung anorganischer Kolloide und Polymorph Screening, Formulierung von Pharmazeutika, chirale Erkennung in molekularen Festkörpern sowie Nukleation.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten aus organisatorischen Gründen um eine formlose Anmeldung per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Vortrag findet bei der Neue Materialien Bayreuth GmbH, Gottlieb-Keim-Str. 60, 95448 Bayreuth-Wolfsbach statt. Ab BAB Abfahrt Bayreuth-Süd der Ausschilderung „Neue Materialien" folgen.

Wir freuen uns, Sie am 04. Juli 2017 um 18:30 Uhr bei uns begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen:

Neue Materialien Bayreuth GmbH
Stefan Kollböck
Gottlieb-Keim-Straße 60
95448 Bayreuth
Tel.: +49 (09 21) 507 36 0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

VDI-Bezirksgruppe Bayreuth
Dr. Wolfgang Grond
Lohfeld 20
95326 Kulmbach
09221/6919131
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die Heimat der Lacke

fn nil 1Bayerische Firmen trafen sich zum
100. Mal in Fürth

Seit vielen Jahren ist Fürth der Nabel der bayerischen Farben- und Lack­branche. Regelmäßig treffen sich hier große und kleine Unternehmen, um Erfahrungen auszutauschen und Kon­takte zu pflegen. Zu ihrer 100. Versammlung kamen nun über 160 Vertre­ter großer und kleiner Unternehmen im Fürther Hotel Mercure zusammen.

FÜRTH — Das erste Treffen 1979 hatte bei Möbel-Krügel in Stein stattgefunden: Fünf Fachleute der Lack­branche saßen beisammen und über­legten sich, wie sie ihr Fachwissen über Neuheiten und Entwicklungen austauschen könnten. Einen Verein wollten sie nicht extra gründen, und so bildeten sie kurzerhand eine freie und offene Netzwerkinitiative. In ihr wird bis heute alles ehrenamtlich orga­nisiert, begegnen sich „Riesen“ der Branche selbstverständlich mit klei­nen mittelständischen Firmen.

Dieses Netzwerk trägt schon seit 35 Jahren, nun kam man zur 100. Ver­sammlung zusammen. Wie bei jedem Treffen stellten Unternehmen ihre neuen Entwicklungen vor, denn Wer­bung in eigener Sache ist in diesem offenen Netzwerk möglich und erwünscht.

Seit fünf Jahren organisiert Jürgen Kiroff, Chef der kleinen Fürther Firma „Farben-Kiroff-Technik“, die Zusammenkünfte. Zu ihnen könne jeder kommen, „der Zeit und Spaß daran hat“, so Kiroff. „Wir sind auch eine Art Selbsthilfegruppe“, sagt er lachend, „denn wer aus der Branche ein Problem zu den Treffen mitbringt, der findet hier oft Hinweise oder gleich Partner zur Lösung.“ Das kann zum Beispiel Susanne Rei­ter von der Firma Hoffmann Mineral GmbH aus Neuburg an der Donau bestätigen. Vor zwei Jahren suchte sie eine Firma, die Pulverlacke herstellt. „Ich war zum ersten Mal bei einem Treffen dabei und schon wurden die Kontakte in die Wege geleitet“, berich­tet sie. Inzwischen gehören die Ver­sammlungen für sie zu den wichtigs­ten Terminen des Jahres.

Auch wenn die Treffen traditionell in Fürth stattfinden, wechseln die Gastgeber durch. So waren dieses Mal die Biesterfeld Spezialchemie GmbH und die DIC Performance Resins GmbH aus Wien an der Reihe. Sie stellten die Referenten und luden zum Abendessen mit Diskussionsrunde und Networking ein. Die Anwesenheit nahezu sämtlicher Hersteller von Far­ben und Lacken aus dem bayerischen Raum nutzten Beschäftigte und Hoch­schulabsolventen auch, um sich nach Jobs zu erkundigen. Das nächste Tref­fen ist für den 30. September geplant und soll gemeinsam mit der Technische Hochschule Nürnberg organisiert werden.

Fürther Nachrichten 15.03.2014, Seite L41
Text und Bild: ANTJE SEILKOPF


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