Lacktechnologie in Franken

Die Nürnberger Interessengemeinschaft Lack trifft die TH Nürnberg Georg-Simon-Ohm mit dem Thema "Lacktechnologie in Franken"

Nach dem Erfolg der Referatetagung "Nanotechnologie in Franken" im letzten Jahr, führten die TH Nürnberg GSO und die Nürnberger Interessengruppe Lack (NIL) am 26. September 2013 die zweite gemeinsame Veranstaltung durch, dieses Mal mit dem Thema "Lacktechnologie in Franken".

Zuerst zeigten die Professoren Berthold von Grossmann (Fakultät Maschinenbau), Markus Hornfeck (Fakultät Werkstofftechnik), Karl-Heinz Jacob (Fakultät Angewandte Chemie) und Marcus Reichenberger (Fakultät Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Informationstechnik / efi) 75 Besuchern die Labore und die beeindruckenden technischen Einrichtungen der jeweiligen Fakultäten.

Danach begrüßten Jürgen Kiroff, der Sprecher der NIL, und Dr. Jens Helbig, der Leiter des Kompetenzzentrums Analytik, Nano- und Materialtechnik, die insgesamt 90 Teilnehmer.
Anschließend folgten sechs Referate, die entsprechend den Interessen der Zuhörer sehr praxisbezogen waren und den neuesten Stand der jeweiligen Technik präsentierten. Es waren im einzelnen Dr. Tim Schubert von FutureCarbon GmbH in Bayreuth "Elektrisch leitfähige Beschichtungen auf Basis von Kohlenstoffnanomaterialien"; Prof. Marcus Reichenberger, Fak. efi, "Digitaldruck von Nano-Silber-Tinten zur Erzeugung leitfähiger Strukturen“; Prof. Dr. Berthold von Grossmann, Fak. Maschinenbau „Easy-to-Clean-Oberflächen in Wärmetauschern“; Prof Dr. Karlheinz Jacob, Fak. Angewandte Chemie, „Wie reaktiv ist eigentlich ein Reaktivharz?“; Prof. Dr. Markus Hornfeck, Fak. Werkstofftechnik, „Sol-Gel-basierte Lacke für funktionelle Oberflächen“ und Michael Rappl, Netzsch Feinmahltechnik GmbH in Selb, „Aufbereitung und Mischen von Lacken“.
Dr. Jens Helbig und Jürgen Kiroff zogen ein Resumée der Veranstaltung. Danach lud die Firma Netzsch Feinmahltechnik GmbH die Teilnehmer freundlicherweise zu einem Imbiß ein, bei dem wieder ausgiebig diskutiert wurde. Mehrere Firmen nutzten die Möglichkeit sich mit Informationsmaterial sowie Rollups und Exponaten zu präsentieren.

Fazit: Auch diese Veranstaltung kann mit Fug und Recht als gelungen bezeichnet werden, was durch den regen Gedankenaustausch und den Wunsch nach einer Fortsetzung dieser Veranstaltungsreihe unterstrichen wurde. Die Führung zeigte die technische Potenz der Hochschule Nürnberg und die äußerst hörenswerten sowie hoch aktuellen Vorträge wie auch der Diskussionsbeiträge machten deutlich, welch großes Entwicklungspotenzial sowohl in den Forschungseinrichtungen als auch in der Industrie für diese vielversprechenden Technologien in der Metropolregion Nürnberg bzw. in Franken vorhanden ist und das es zu nutzen gilt.

Downloads:

Elektrisch leitfähige Beschichtungen auf Basis von Kohlenstoff-Nanomaterialien