Neue Materialien Bayreuth GmbH 10/17

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Die Neue Materialien Bayreuth GmbH und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Bayreuth laden Sie herzlich zum Vortrag des Monats Oktober 2017 ein, verbunden mit einer Preisverleihung.

TITEL:
Materialcharakterisierung in Flüssigwasserstoff

Referenten:
Dr. Thomas Sirtl, Development Engineer, ET Energie Technologie mbH, Brunnthal

TERMIN:
Dienstag, 10. Oktober 2017, 18:30 Uhr

VERANSTALTUNGSORT:
Bayreuth, Kompetenzzentrum Neue Materialien Bayreuth GmbH

Die Raumfahrtindustrie forscht intensiv am Einsatz neuer Herstellungsprozesse (ALM, 3D Druck…) und neuer Materialien (CFK…) zur Gewichts- und Kostenreduktion bei der Herstellung von Raketentanksystemen und Treibstoffleitungen sowie im Bereich der Raketenantriebstechnik. Auch außerhalb der Raumfahrtindustrie gewinnt die Untersuchung der Materialkompatibilität beim Einsatz von Wasserstoff, Erdgas oder Sauerstoff an Bedeutung.

Die bisher bestehende lückenhafte Datenbasis führt zu erhöhten Unsicherheiten beim Einsatz von neuen Methoden und Materialien. Zu deren Absicherung sind hochspezialisierte Testmethoden unter extremen physikalischen Bedingungen notwendig um die realen chemischen, mechanischen und thermischen Einflüsse auf das Material abzubilden.

Das Kryo-Materiallabor der Firma ET ermöglicht Tests an Materialproben und selbst komplexen Strukturen, wie kleinen Komponenten, unter den entsprechend extremen Bedingungen. Die Testtemperaturen reichen hinunter bis 20 K (-253°C) in Originalmedien, wie Flüssigwasserstoff, Flüssigmethan und Flüssigsauerstoff. Gleichzeitig werden die Proben oder Komponenten statisch oder zyklisch mit bis zu 100 kN belastet, um die realen Einsatzbedingungen zu simulieren.

Des Weiteren ermöglicht der Prüfaufbau die Kombination aus mechanischer Last und Hochdruck-Gas bis zu 1.300 bar (130 MPa) im Temperaturbereich 20 K – 600 K (-253°C - +323°C).

Das ET Wasserstofftechnikum unterstützt damit die Entwicklung neuer Tanksysteme and Treibstoffleitungen sowie Raketenantriebskomponenten. Die Kombinationsmöglichkeiten von Hochdruck-Gas, variablen kryogenen Temperaturen, Originalmedien und mechanischen Lasten ermöglichen die Charakterisierung verschiedenster Materialien und komplexer Strukturen unter ihren realen Einsatzbedingungen in der Raumfahrtindustrie sowie im Automobil- oder Anlagenbau.

Der Referent studierte bis 2009 Chemie (inkl. Materialwissenschaft) an der LMU in München. Von 2010 bis 2014 arbeitete er an der Freien Universität Berlin (Oberflächenwissenschaft) und an der Technischen Universität München/Center for NanoScience (Materialwissenschaft). 2014 promovierte er in Physik. 2013 begann er die für ET EnergieTechnologie - Gesellschaft für innovative Energie und Wasserstofftechnologie mbH zu arbeiten, wo er derzeit als Leiter des ET Material testing laboratory tätig ist.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten aus organisatorischen Gründen um eine formlose Anmeldung per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Vortrag findet bei der Neue Materialien Bayreuth GmbH, Gottlieb-Keim-Str. 60, 95448 Bayreuth-Wolfsbach statt. Ab BAB Abfahrt Bayreuth-Süd der Ausschilderung „Neue Materialien" folgen.

Wir freuen uns, Sie am 10. Oktober 2017 um 18:30 Uhr bei uns begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen:

Neue Materialien Bayreuth GmbH
Stefan Kollböck
Gottlieb-Keim-Straße 60
95448 Bayreuth
Tel.: +49 (09 21) 507 36 0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

VDI-Bezirksgruppe Bayreuth
Dr. Wolfgang Grond
Lohfeld 20
95326 Kulmbach
09221/6919131
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die Heimat der Lacke

fn nil 1Bayerische Firmen trafen sich zum
100. Mal in Fürth

Seit vielen Jahren ist Fürth der Nabel der bayerischen Farben- und Lack­branche. Regelmäßig treffen sich hier große und kleine Unternehmen, um Erfahrungen auszutauschen und Kon­takte zu pflegen. Zu ihrer 100. Versammlung kamen nun über 160 Vertre­ter großer und kleiner Unternehmen im Fürther Hotel Mercure zusammen.

FÜRTH — Das erste Treffen 1979 hatte bei Möbel-Krügel in Stein stattgefunden: Fünf Fachleute der Lack­branche saßen beisammen und über­legten sich, wie sie ihr Fachwissen über Neuheiten und Entwicklungen austauschen könnten. Einen Verein wollten sie nicht extra gründen, und so bildeten sie kurzerhand eine freie und offene Netzwerkinitiative. In ihr wird bis heute alles ehrenamtlich orga­nisiert, begegnen sich „Riesen“ der Branche selbstverständlich mit klei­nen mittelständischen Firmen.

Dieses Netzwerk trägt schon seit 35 Jahren, nun kam man zur 100. Ver­sammlung zusammen. Wie bei jedem Treffen stellten Unternehmen ihre neuen Entwicklungen vor, denn Wer­bung in eigener Sache ist in diesem offenen Netzwerk möglich und erwünscht.

Seit fünf Jahren organisiert Jürgen Kiroff, Chef der kleinen Fürther Firma „Farben-Kiroff-Technik“, die Zusammenkünfte. Zu ihnen könne jeder kommen, „der Zeit und Spaß daran hat“, so Kiroff. „Wir sind auch eine Art Selbsthilfegruppe“, sagt er lachend, „denn wer aus der Branche ein Problem zu den Treffen mitbringt, der findet hier oft Hinweise oder gleich Partner zur Lösung.“ Das kann zum Beispiel Susanne Rei­ter von der Firma Hoffmann Mineral GmbH aus Neuburg an der Donau bestätigen. Vor zwei Jahren suchte sie eine Firma, die Pulverlacke herstellt. „Ich war zum ersten Mal bei einem Treffen dabei und schon wurden die Kontakte in die Wege geleitet“, berich­tet sie. Inzwischen gehören die Ver­sammlungen für sie zu den wichtigs­ten Terminen des Jahres.

Auch wenn die Treffen traditionell in Fürth stattfinden, wechseln die Gastgeber durch. So waren dieses Mal die Biesterfeld Spezialchemie GmbH und die DIC Performance Resins GmbH aus Wien an der Reihe. Sie stellten die Referenten und luden zum Abendessen mit Diskussionsrunde und Networking ein. Die Anwesenheit nahezu sämtlicher Hersteller von Far­ben und Lacken aus dem bayerischen Raum nutzten Beschäftigte und Hoch­schulabsolventen auch, um sich nach Jobs zu erkundigen. Das nächste Tref­fen ist für den 30. September geplant und soll gemeinsam mit der Technische Hochschule Nürnberg organisiert werden.

Fürther Nachrichten 15.03.2014, Seite L41
Text und Bild: ANTJE SEILKOPF


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