Rückblick - European Chemistry Partnering 2019

Rückblick auf das 3rd Eurpean Chemistry Partnering 2019 am 26. Februar in Frankfurt

Silicon Valley, Singapur oder Shanghai sind auf ihre Weise sicher erfolgreiche und fruchtbare Innovationszentren. Aber verstecken brauchen wir uns deshalb noch lange nicht!

Das hat das 3rd European Chemisty Partnering (ECP) am 26. Februar in Frankfurt deutlich gezeigt. Dr. Michael Bandkamp vom High-Tech Gründerfonds hat das sehr treffend formuliert: “European Chemistry Partnering is a milestone for our Industry in Europe.”

Während sich beim 2nd ECP im letzten Jahr mehr als 500 Teilnehmer aus der Chemie und verwandten Branchen trafen, waren es dieses Mal im Kap Europa bereits mehr als 900 Teilnehmer ! Vom Konzern über Mittelständler bis zum Start-up war alles vertreten. In 5 Workshops gab es fast 100 Präsentationen, wobei in erster Linie Start-ups und kleinere Firmen ihre Ideen und Innovationen vorstellten.

Etwa 30 Info-Stände zogen zahlreiche Besucher an und boten Gelegenheit zu weiteren Diskussionen. Insgesamt wurden mehrere tausend Partnering Gespäche geführt, die zum großen Teil bereits im Vorfeld organisiert wurden und so die zur Verfügung stehende Zeit optimal genutzt wurde. In den Gesprächen im Nachhinein wurden die aus den Kontakten resultierenden Geschäftsmöglichkeiten durchweg positiv gesehen und der finanzielle Beitrag als lohnende Investition angesehen.

Am 27. Februar 2020 wird das 4th European Chemistry Partnering wieder in Frankfurt stattfinden


Frauenquote erfüllt!

Anlässlich des letzten Lacktreffs am 15.3.2018 wurde Sylke Hofmann als dritter Sprecher und Organisator der NIL vorgestellt. Mit über 25- jähriger Erfahrung im Farben- und Lackbereich steht Sylke Hofmann den Interessenten und Freunden des NIL mit Rat und Tat zur Seite. Näheres über ihre Person erfahren Sie unter: http://rococo.solutions/ueber.uns.html

Frau Hofmann organisiert ab sofort in Kooperation mit Jürgen Kiroff und Manfred Ettlinger die künftigen NIL- Events und den Messeauftritt der NIL zur ESC 2019 in Nürnberg.

 Sylke Hofmann und Jürgen Kiroff


Die Heimat der Lacke

fn nil 1Bayerische Firmen trafen sich zum
100. Mal in Fürth

Seit vielen Jahren ist Fürth der Nabel der bayerischen Farben- und Lack­branche. Regelmäßig treffen sich hier große und kleine Unternehmen, um Erfahrungen auszutauschen und Kon­takte zu pflegen. Zu ihrer 100. Versammlung kamen nun über 160 Vertre­ter großer und kleiner Unternehmen im Fürther Hotel Mercure zusammen.

FÜRTH — Das erste Treffen 1979 hatte bei Möbel-Krügel in Stein stattgefunden: Fünf Fachleute der Lack­branche saßen beisammen und über­legten sich, wie sie ihr Fachwissen über Neuheiten und Entwicklungen austauschen könnten. Einen Verein wollten sie nicht extra gründen, und so bildeten sie kurzerhand eine freie und offene Netzwerkinitiative. In ihr wird bis heute alles ehrenamtlich orga­nisiert, begegnen sich „Riesen“ der Branche selbstverständlich mit klei­nen mittelständischen Firmen.

Dieses Netzwerk trägt schon seit 35 Jahren, nun kam man zur 100. Ver­sammlung zusammen. Wie bei jedem Treffen stellten Unternehmen ihre neuen Entwicklungen vor, denn Wer­bung in eigener Sache ist in diesem offenen Netzwerk möglich und erwünscht.

Seit fünf Jahren organisiert Jürgen Kiroff, Chef der kleinen Fürther Firma „Farben-Kiroff-Technik“, die Zusammenkünfte. Zu ihnen könne jeder kommen, „der Zeit und Spaß daran hat“, so Kiroff. „Wir sind auch eine Art Selbsthilfegruppe“, sagt er lachend, „denn wer aus der Branche ein Problem zu den Treffen mitbringt, der findet hier oft Hinweise oder gleich Partner zur Lösung.“ Das kann zum Beispiel Susanne Rei­ter von der Firma Hoffmann Mineral GmbH aus Neuburg an der Donau bestätigen. Vor zwei Jahren suchte sie eine Firma, die Pulverlacke herstellt. „Ich war zum ersten Mal bei einem Treffen dabei und schon wurden die Kontakte in die Wege geleitet“, berich­tet sie. Inzwischen gehören die Ver­sammlungen für sie zu den wichtigs­ten Terminen des Jahres.

Auch wenn die Treffen traditionell in Fürth stattfinden, wechseln die Gastgeber durch. So waren dieses Mal die Biesterfeld Spezialchemie GmbH und die DIC Performance Resins GmbH aus Wien an der Reihe. Sie stellten die Referenten und luden zum Abendessen mit Diskussionsrunde und Networking ein. Die Anwesenheit nahezu sämtlicher Hersteller von Far­ben und Lacken aus dem bayerischen Raum nutzten Beschäftigte und Hoch­schulabsolventen auch, um sich nach Jobs zu erkundigen. Das nächste Tref­fen ist für den 30. September geplant und soll gemeinsam mit der Technische Hochschule Nürnberg organisiert werden.

Fürther Nachrichten 15.03.2014, Seite L41
Text und Bild: ANTJE SEILKOPF


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